Capri


CapriDer Mustang ließ Grüsse aus Amerika ausrichten. Die Verwandtschaft der beiden flachen Flitzer mit der langgezogenen Motorhaube und dem Stummelheck war unverkennbar. â??Mustang und Capri sind Brüder, im Geiste und im Fleische â?? schrieb die Bild-Zeitung. Schon vier Jahre nach Produktionsbeginn konnte das Ford-Werk in Saarlouis die Herstellung von einer Million Capri vermelden. Die Vielseitigkeit der Modellpalette machte es dem Kunden leicht, sich für einen Capri zu entscheiden: es gab ihn in 52 verschiedenen Motor- und Ausstattungsvarianten. Auch sein Preis war unschlagbar. Anfangs kostete er nur 6993 Mark, und damit war er etwa 4000 DMark preiswerter als sein direkter Konkurrent, der Opel GT. Auch die Amerikaner liebten den Capri. Für sie war er eine preiswerte Alternative zum Mustang. Von 1970 bis 1975 schickten die Kölner 430.000 Capri über den großen Teich, wo â??the First sexy European under 2400 Dollar â?? - so die Ford Werbung in den USA - zu haben war. Wie bereits der Escort setzte auch der Renn-Capri Anfang der 70er-Jahre in seiner Klasse Massstäbe. Neben etlichen deutschen Meisterschaften konnten auch Titel in der europäischen Tourenwagen-Meisterschaft errungen werden. Karosserie: Coupe 2 Türen, 4 Sitze. © Bernd Tuchen, Klassische Ford-Automobile, Heel-Verlag


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