Taunus 17M 20M P5


Taunus 17M 20M P5Zwei neue Modelle aus einem Guss" stellte Ford im September 1964 die neue Modellreihe 17M/20M der Presse vor. Beide Modelle waren länger, breiter und höher als ihre Vorgänger. In den Verkaufszahlen für die neuen Ford-Modelle 17M und 20M wollte man sich am äußerst erfolgreichen Vorgänger 17M P3 messen, von dem knapp 670.000 Einheiten gebaut werden konnten. Seine Nachfolger kamen auf über 723.000 Fahrzeuge. Kein Wunder: mit dem neuen Produkten aus den Kölner Werkshallen bot Ford eine niemals dagewesene Palette von zwölf verschiedenen Typen, vier Motoren, drei Getrieben, zwei Schaltsystemen und einer Reihe umfangreicher Ausstattungsmerkmale an. Darüber hinaus konnte der Kunde die neuen Modelle in zehn Farben und zwanzig Farbkombinationen erwerben. Die Karosserie hatten die Ford-Ingenieure noch strömungsgünstiger gestaltet. Die Linien wurden glatter und gestreckter. Trotz der im Vergleich zum P3 größeren Karosserie wurden um 5% bessere aerodynamische Werte erzielt. Scheinwerfer und Grill wurden zu einer Einheit zusammengefasst, die Heckleuchten nach außen verlegt Das leicht gewölbte Dach gab den Passagieren im Fond mehr Kopffreiheit. Die gesamte Modellpalette wurde mit neuen V-Motoren ausgestattet. Das neue vollautomatische Getriebe â??Taunomaticâ?? hatten die Ford-Techniker in den USA entwickelt. Dieses Getriebe hatte einen hydrodynamischen Drehmomentwandler, ein nachgeschaltetes Planetengetriebe sowie drei Vorwärtsgänge. © Bernd Tuchen, Klassische Ford-Automobile, Heel-Verlag


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