Lobbyarbeit für die Oldtimerszene …..

Dieses Thema enthält 1 Antwort und 2 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Klaus Burscheid Klaus Burscheid vor 7 Monate, 2 Wochen.

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  • #16087
    Frank Scherrer
    Frank Scherrer
    Teilnehmer

    …auf Mallorca soll das umgesetzt werden. Kann das auch in Deutschland auf uns zukommen ? DEUVET, Initiative Kulturgut Mobilität (IKM) oder ….? Brauchen wir das? In der kommenden Mitgliederversammlung des Vereins am 11.05. werden wir über den Beitritt zum DEUVET oder IKM abstimmen. In den Ausgaben der Vereinszeitung “Info” aus 2017 und 2018 haben wir dem DEUVET und der IKM gestattet Werbung in eigener Sache zu machen um Ihre Informationen direkt bis zu den Mitgliedern zu bringen. Zumindest vom DEUVET fehlte mir die wirklich direkte Ansprache an die Mitglieder – Warum brauchen wir als Oldtimerfahrer den DEUVET ? Der Beitrag in der aktuellen Ausgabe 5/2018 der Auto Bild Klassik – “So arbeitet unsere Lobby” – bringt das Thema in Wallung…. Ich persönlich bin überzeugt – Wir Oldtimerfahrer brauchen Lobbyarbeit, damit wir auch 2040 und darüber hinaus unsere Oldtimer zur Erhaltung des technischen Kulturgutes im öffentlichen Verkehr nutzen und fahren können. Die Versicherungen könnten in einer Welt autonom fahrender Autos, die gegenseitig vernetzt sind, unsere Oldtimer als erhöhtes Risiko im Straßenverkehr sehen. Sowas muss dann bezahlt werden…. Wie seht Ihr das? Euer Frank

    #16089
    Klaus Burscheid
    Klaus Burscheid
    Teilnehmer

    Ich denke, es wird -wie immer- nichts so heiß gegessen wie es gekocht wird. Bis wir nennenswerte Stückzahlen an autonom fahrenden Autos auf unseren Straßen haben, wird es meiner Meinung nach noch 50 Jahre dauern. Die vor 10 Jahren erhoffte Quote an rein elektrisch betriebenen Fahrzeugen haben wir auch längst noch nicht erreicht, die Gründe sind vielfältig und müssen nicht in einem Oldtimerforum diskutiert werden.
    Das die Oldtimerfahrer mehr Lobby brauchen, steht ausser Frage. Allerdings habe ich das Gefühl, die etablierten Institutionen vertreten eher die Interessen der reichen Oldiebesitzer, von denen es ja seit fast 10 Jahren eine wachsende Zahl gibt; ich meine die Leute, die den alten Wagen mehr als Renditeobjekt denn als Fahr- und Schraub-Vergnügen angeschafft haben. Das dürfte bei den AFFlern wohl eine verschwindende kleine Minderheit sein.
    Allgemein, zu welchen Auswüchsen zuviel Macht und Einfluss im negativen Sinne führen kann, hat man ja beim ADAC gesehen. Je größer und einflussreicher ein “Verein” wird, desto suspekter wird er mir.
    “Just my 2 cents”, wie der Engländer sagt.
    Beste Grüße
    Klaus

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